Schulvereinbarung des Deutschherren-Gymnasiums Aichach
Das
DHG-Werte-Dach
Leistungsbereitschaft - Zuverlässigkeit
Verantwortung - Hilfsbereitschaft - Rücksichtnahme
Ehrlichkeit - Achtung - Fairness - Toleranz – Zivilcourage
Wir, die Schülerinnen und Schüler, die Eltern, die Lehrkräfte, die Schulleitung und die Verwaltung des Deutschherren-Gymnasiums, betrachten uns als eine Schulfamilie, die auf der Grundlage gemeinsamer Werte versucht, eine Gemeinschaft zu formen, in der wir gerne lernen und arbeiten, uns wohlfühlen und gut aufgehoben sind.
Wir halten es für wichtig, dass neben der fachlichen Wissensvermittlung auch die Persönlichkeitsbildung als Ziel der schulischen Bildung im Schulalltag beachtet wird. Persönlichkeitsbildung ist immer auch Werteerziehung. Ohne Werte können wir unser Zusammenleben nicht meistern.
Werte schaffen Maßstäbe und geben Orientierung; sie sind Grundlage für Normen und Regeln, die das Miteinander einer Gemeinschaft in ihrer ganzen Vielfalt ermöglichen.
Werte nur zu benennen, macht jedoch noch keine gute Schule, die auf der Grundlage von Vertrauen und Geduld Fähigkeiten entwickelt, Mut macht und für alle einen möglichst angstfreien Raum darstellt, in dem Entfaltung möglich ist.
Werte müssen erlebt und gelebt werden, um das Ziel dieser Schulvereinbarung Wirklichkeit werden zu lassen:
Leistungsbereitschaft heißt zum Beispiel, dass wir
- offen und aufgeschlossen für Neues sind
- im Unterricht aktiv mitarbeiten und keine Angst haben, uns durch Fragen zu blamieren
- unseren Unterricht Phantasie anregend und abwechslungsreich gestalten und für eine gute Lernatmosphäre sorgen
- Teamarbeit, wo immer möglich, anregen, fördern und unterstützen
Zuverlässigkeit heißt zum Beispiel, dass wir
- pünktlich zum Unterricht erscheinen
- regelmäßig unsere Arbeiten erledigen
- zugesagte Vereinbarungen einhalten
- unsere Kinder anhalten, vereinbarte Regeln einzuhalten
- angefangene Arbeiten auch abschließen
Verantwortung heißt zum Beispiel, dass wir
- Kritikfähigkeit zeigen, Kritik annehmen und ernst nehmen
- Probleme möglichst sofort ansprechen, keine Angst haben, andere um Unterstützung zu bitten, und auch selbst aktiv nach Problemlösungen suchen
- bei Teamaufgaben die anderen Teammitglieder nicht im Stich lassen und auch unangenehme Arbeiten übernehmen
- auf unsere Gesundheit achten (Ernährung, Bewegung, Schlaf ...)
- uns regelmäßig über die Entwicklung unserer Kinder informieren und sie individuell fördern und unterstützen
Hilfsbereitschaft heißt zum Beispiel, dass wir
- Mitschülern unsere Hilfe anbieten und besonders schwächeren Schülern helfen
- neue Schüler oder Gastschüler in unsere Gemeinschaft aufnehmen
- offen sind für Probleme, Fragen und Anliegen anderer
- Gemeinschaftsaufgaben auch freiwillig übernehmen
Rücksichtnahme heißt zum Beispiel, dass wir
- nicht nur auf den eigenen Vorteil bedacht sind (Bus, Kantine ...)
- im Unterricht nicht stören
- wenn wir Fehler machen, einander ermutigen anstatt auszulachen
- auf unterschiedliche Lernstile und Entwicklungsphasen der Kinder Rücksicht nehmen
- darauf achten, dass in jeder Stunde noch Zeit bleibt, offene Fragen zu klären
Ehrlichkeit heißt zum Beispiel, dass wir
- mit Offenheit und Vertrauen aufeinander zugehen
- offen sagen, wenn wir anderer Meinung sind
- zu dem stehen, was wir tun, bereit sind, Fehler einzugestehen und die Konsequenzen zu tragen
Achtung/Respekt heißt zum Beispiel, dass wir
- zuhören und andere ernst nehmen
- unsere Umwelt, Mitmenschen und uns selbst wertschätzen und schützen
- unsere Schule nicht verunreinigen, kein Mobiliar zerstören
- das Eigentum anderer achten
- andere nicht diskriminieren, auslachen oder bloßstellen
- körperliche Gewalt, verbale Einschüchterung und emotionalen Druck als Mittel der
Konfliktlösung oder Machtausübung ablehnen
Fairness heißt zum Beispiel, dass wir
- alle Schüler gerecht und fair behandeln
- uns gegenseitig helfen und unterstützen
- uns selbst ein Bild von Schülern machen, nicht mit Vorurteilen in eine Klasse gehen
Toleranz heißt zum Beispiel, dass wir
- andere auf Grund ihrer Einstellungen, auch wenn wir sie nicht teilen, nicht diskriminieren
- die Verschiedenartigkeit anderer respektieren
- offen sind gegenüber Menschen anderer Herkunft, Hautfarbe, religiöser Überzeugung und Weltanschauung
- friedlich miteinander umgehen
Zivilcourage heißt zum Beispiel, dass wir
- uns trauen bei Belästigung, Diskriminierung, Mobbing und körperlicher oder verbaler Gewalt einzuschreiten
- den Mut aufbringen, uns für unsere Überzeugungen einzusetzen
- uns trauen, Kritik zu üben und Kritik annehmen, ohne den anderen oder uns selbst gering zu achten
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