Wochenfinfo vom CampusCafé

Wir reduzieren den Plastikmüll
Mit sofortiger Wirkung haben wir die Plastikhalme von der Heissgetränke-Bar verbannt. Bei Einwegbesteck (z.B. für die MüsliBar, Joghurt-Becher oder Salate zum mitnehmen) werden die Bestände abverkauft und auf kompostierbares Birkenholzbesteck umgestellt. Bei den transparenten Dom-Bechern an der MüsliBar werden wir demnächst auf Becher aus Zuckerrohr umstellen. Wir informieren Sie zeitnah, sobald diese zur Verfügung stehen. Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass wir im Rahmen der Mittagsverpflegung selbstverständlich immer schon eigene Teller und eigenes Metallbesteck im Einsatz haben. Alles wird nach der Benutzung vor Ort gespült.
Neu in der kalten Jahreszeit: Ab Montag, den 3.12.2018 gibt es hausgemachten warmen Früchtepunsch an der Heissgetränke-Bar. Er besteht aus Wasser, Apfelsaft, Orangensaft, Früchtetee, Vanillezucker, Nelken und Zimt.
Donnerstag ist Weihnachtsmarkt-Tag 
Es gibt Gerichte, die wir vom Weihnachtsmarkt kennen: Käsespätzle, Ofenkartoffel mit Bio-Schnittlauch-Dip, Bratwurstschnecken, dazu Blumenkohl-Brokkoli-Gemüse und fettreduzierte Backofen-Pommes. Jeder Gast darf sich sein Essen aus den angebotenen Komponenten (incl. Bio-Nudelbar mit verschiedenen Soßen) frei zusammenstellen.

Das Interview - Teil 2: Alina Schmid

(Bild: Auch schnelle Beine brauchen Pausen - DHG-Sportfest) 

Alina Schmid hat 2017 am DHG ihre Abiturprüfungen abgelegt.       Unsere DGH-Krea(k)tiv-Reporterin  Nathalie Ankenbrand (Q11) hat sich im Juli mit ihr unterhalten.

Hallo Alina. Was machst du derzeit? Ich studiere dual Elektro- und Informationstechnik bei Continental automotive in Regensburg. Dual heißt bei mir, dass ich gleichzeitig eine Ausbildung zu Elektronikerin für Betriebstechnik mache. Geld bekomme ich natürlich auch.
Wie hast du es geschafft, Leichtathletik neben der Schule zu machen? Ich habe mit Leichtathletik angefangen als ich in der 2. Klasse war. Das Training war seitdem immer ein fester Bestandteil meiner Woche. Auch als es dann mehr Trainings wurden habe ich alles andere außen herum gelegt. Mir hat Leichtathletik immer sehr viel Spaß gemacht. Sie  hatte deshalb natürlich auch eine hohe Priorität in meinem Leben. Deshalb gab es auch keine andere Option als die anderen Termine den Leichtathletiktrainings anzupassen.
Musstest du dich damals manchmal von der Schule befreien lassen und wenn ja hattest du das Gefühl die Schule unterstützt dich in deiner außerschulischen Aktivität? Eine Befreiung für außerschulische Wettkämpfe habe ich zum Glück nie gebraucht, aber bei Johanna Ostermair war es einmal so mit der deutschen Meisterschaft. Das war überhaupt kein Problem. Auch so kann ich nur sagen, dass wir von der Schule immer unterstützt wurden was Leichtathletik anging. Wenn es mal Schulwettkämpfe gab, wurden wir da immer gefragt und haben dann natürlich auch frei bekommen.
Wie lange machst du den Sport schon? Wie gesagt, mach ich den Sport seit der 2. Klasse also mittlerweile 12 Jahre. Mich hat damals meine Kindergartenfreundin mitgeschleppt und dann bin ich geblieben.
Inwiefern profitierst du von dieser Aktivität? Man lernt auf sich zu achten und sich nicht nur im Vergleich mit anderen zu sehen. Und auch wenn Leichtathletik eigentlich ein Einzelsport ist, gibt es viele Teamdisziplinen, die den Zusammenhalt extrem stärken. Man lernt für andere sein Bestes zu geben. Sonst funktioniert eine Staffel beispielsweise nicht. Man bekommt ein besseres Gefühl für den eigenen Körper und lernt auf ihn zu hören und ihn zu schätzen. Jeder, der mal verletzt war, weiß, wie ungünstig das ist wenn, nicht alles so funktioniert, wie es soll. Das Wichtigste ist aber eigentlich, dass man lernt sich durchzubeißen. Auch wenn was schlecht läuft und man frustriert ist oder „wenn’s weh tut“, z.B. bei unproblematischem Seitenstechen, dann einfach weiter zu machen und das, was man sich vorgenommen hat, auch fertig machen. Stichwort Frustrationstoleranz. Man muss lernen zu akzeptieren, dass nicht immer alles gut gehen kann und sich davon nicht entmutigen lassen.
Würdest du anderen raten ihre Aktivität, sei es Sport oder Instrument spielen, neben der Schule fortzusetzen? Definitiv braucht man nebenbei ein Hobby. Für mich war Leichtathletik immer der perfekte Ausgleich. Ich konnte danach meistens auch besser lernen, weil ich währenddessen den Kopf frei bekommen hab und genau darum gehts meiner Meinung nach. Alles was den Kopf frei macht ist nur positiv, wenn man danach wieder irgendwas in den Kopf reinbringen will. Ich gehe auch jetzt, wenn es die Zeit zu lässt während der Prüfungsvorbereitungen zum Sport, weil mir das einfach gut tut.
Beeinflusst dich der Sport in irgendeiner Charaktereigenschaft bzw. führt die dich zur Entwicklung neuer? Ich würde sagen, der Sport beeinflusst einen charakterlich schon ziemlich stark, wenn man ihn regelmäßig macht. Am meisten was das Durchhaltevermögen angehet. Man traut sich auch einfach mehr zu, und was gar nicht so offensichtlich ist, ist die Sozialkompetenz. Gerade einige Ruhigere bei uns haben sich da ziemlich entwickelt. Man sieht die Menschen echt oft. Irgendwie ist das (zumindest für mich), wie eine zweite Familie.
Was sind deine Lieblingsdisziplinen? Ich mache am liebsten 100, Kugel, Diskus und sämtliche Staffeln. Von den Staffeln mag ich am liebsten die 4x100- Staffel, weil man da einfach nur so schnell rennt wie man kann und weil man es für die anderen macht, geht das echt gut. Und die 4x400-Staffel find ich auch mega, weil es einfach so ein Nervenkitzel ist und sogar die 400 m, bei denen man echt gefühlt am Ende „stirbt“, Spaß machen.
Muss man für diesen Sport eine bestimmte Eigenschaft mitbringen? Ich finde, man kann alles lernen und es kann jeder machen, weil man sich, wie gesagt, als "Normalo" an sich selbst messen muss, und verbessern kann sich jeder. Man sollte es nur ernst nehmen und regelmäßig sich die Zeit dafür nehmen.
Wieviel Training ist wichtig, um erfolgreich in deinem Sport zu werden? Also für Erfolg braucht man neben Training auch gute Gene und Talent. Um für sich selbst erfolgreich zu sein, also Fortschritte zu machen, sollten es zwei, eher drei Trainings pro Woche sein. Zu meiner Hauptzeit habe ich fünfmal pro Woche trainiert.
 
Wir bedanken uns sehr für die interessanten Einblicke in dein Leben, die du uns als " Ehemalige" gegeben hast, und für die Denkanstöße  für andere Schüler. 

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